Konferenz: "Moor muss nass!"- Klimaschutz durch Moorschutz

MoorFutures als Kooperationspartner und Praxisbeispiel

 

| 09/2018

Auf der Konferenz am 26.10.2018, 10-17 Uhr im BMU in Berlin werden Theorie und Praxis der Wiedervernässung und standortgerechten nassen Nutzung (Paludikultur) vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert, welche Einfluss Nutzung und Schutz der Moore für das Klima haben.

 

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit ihre Anreise via MoorFutures klimafreundlich zu gestalten. Außerdem sind die MoorFutures eines der ausgesuchten Leuchtturm-Beispielen, die im Rahmen der Konferenz am Vormittag präsentiert werden.

 

Extra für diesem Anlass wurde aus den 3 MoorFutures-Projekten „Rehwiese“ (Brandenburg), „Königmoor“ (Schleswig-Holstein) und „Gelliner Bruch“ (Mecklenburg-Vorpommern) ein eigenes Konferenzzertifikat erstellt. Die Einnahmen fließen somit in alle 3 MoorFutures-Projekte und helfen somit bundesländerübergreifend Moore zu schützen und wiederzubeleben. Für ihr Engagement erhalten die Teilnehmenden, die MoorFutures im Vorfeld oder vor Ort erwerben, ein persönliches Zertifikat.

 

Hintergrund zur Konferenz „Moor muss nass“

 

Mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens und des Klimaschutzplans 2050 hat sich Deutschland dem ambitionierten Ziel verpflichtet, bis zum Jahr 2050 eine kohlenstoffneutrale Gesellschaft zu erreichen. Dies bedeutet eine nahezu vollständige Vermeidung von Treibhausgasemissionen in allen Sektoren.

 

In der Landwirtschaft in Deutschland kommen 1/3 der Emissionen aus Moorböden, obwohl diese nur 7,3 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche ausmachen. Mit gut 4 % der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen sind diese entwässerten Moore somit ein Hotspot für den Klimaschutz in Deutschland.

 

Das Projekt „Deutscher Moorschutzdialog“, das von den Partnern im Greifswald Moor Centrum (Michael Succow Stiftung, Universität Greifswald, DUENE e.V.) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung durchgeführt wird, erarbeitet im Dialog mit Akteuren aus Land- und Wasserwirtschaft, Natur- und Umweltschutz aber auch Politik und Verwaltung geeignete Ansätze, die als Impulse für gezielte Lösungen für Klimaschutz durch Moorschutz dienen.

 

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Die Anmeldung ist online möglich.

 

Weitere Infos finden Sie auf der Konferenzhomepage:
https://www.greifswaldmoor.de/konferenz.html

 

 

Auf der Konferenz am 26.10.2018, 10-17 Uhr im BMU in Berlin werden Theorie und Praxis der Wiedervernässung und standortgerechten nassen Nutzung (Paludikultur) vorgestellt und gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert, welche Einfluss Nutzung und Schutz der Moore für das Klima haben.

 

Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit ihre Anreise via MoorFutures klimafreundlich zu gestalten. Außerdem sind die MoorFutures eines der ausgesuchten Leuchtturm-Beispielen, die im Rahmen der Konferenz am Vormittag präsentiert werden.

 

Extra für diesem Anlass wurde aus den 3 MoorFutures-Projekten „Rehwiese“ (Brandenburg), „Königmoor“ (Schleswig-Holstein) und „Gelliner Bruch“ (Mecklenburg-Vorpommern) ein eigenes Konferenzzertifikat erstellt. Die Einnahmen fließen somit in alle 3 MoorFutures-Projekte und helfen somit bundesländerübergreifend Moore zu schützen und wiederzubeleben. Für ihr Engagement erhalten die Teilnehmenden, die MoorFutures im Vorfeld oder vor Ort erwerben, ein persönliches Zertifikat.

 

Hintergrund zur Konferenz „Moor muss nass“

 

Mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens und des Klimaschutzplans 2050 hat sich Deutschland dem ambitionierten Ziel verpflichtet, bis zum Jahr 2050 eine kohlenstoffneutrale Gesellschaft zu erreichen. Dies bedeutet eine nahezu vollständige Vermeidung von Treibhausgasemissionen in allen Sektoren.

 

In der Landwirtschaft in Deutschland kommen 1/3 der Emissionen aus Moorböden, obwohl diese nur 7,3 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche ausmachen. Mit gut 4 % der gesamten deutschen Treibhausgasemissionen sind diese entwässerten Moore somit ein Hotspot für den Klimaschutz in Deutschland.

 

Das Projekt „Deutscher Moorschutzdialog“, das von den Partnern im Greifswald Moor Centrum (Michael Succow Stiftung, Universität Greifswald, DUENE e.V.) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung durchgeführt wird, erarbeitet im Dialog mit Akteuren aus Land- und Wasserwirtschaft, Natur- und Umweltschutz aber auch Politik und Verwaltung geeignete Ansätze, die als Impulse für gezielte Lösungen für Klimaschutz durch Moorschutz dienen.

 

Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Die Anmeldung ist online möglich.

 

Weitere Infos finden Sie auf der Konferenzhomepage:
https://www.greifswaldmoor.de/konferenz.html