ESP 10 meets MoorFutures.

10. Weltkonferenz zu Ökosystemleistungen mit über 750 Teilnehmenden in Hannover.

31 Tonnen CO2 mit MoorFutures kompensiert – Danke an alle Teilnehmenden!

Sauberes Wasser, frische Luft, gesunde Böden, natürliche Rohstoffe, artenreiche Naturräume für Flora und Fauna, aber auch zur Regeneration, für Tourismus und Wirtschaft - die Natur hält vieles, scheinbar selbstverständlich und kostenfrei, vor, dass unabdingbar ist für unser Leben. Diese Leistungen der Natur werden auch als „Ökosystemleistungen“ (englisch: ecosystem services) bezeichnet. Fallen sie einmal aus und müssen durch den Menschen bereitgestellt werden, wird deutlich welchen Wert sie eigentlich haben. Die unglaubliche Bestäubungsleistung durch fleißige Bienen, Hummeln und andere Insekten, der Schutz vor Überflutung und Trockenheit durch intakte Auenlandschaften und Moore oder die Artenvielfalt von Flora und Fauna als essentielle Quellen für Nahrung, Arzneimittel, aber auch Tourismus - in der Regel wird es sehr teuer und unbezahlbar, dass von Menschenhand zur Verfügung zu stellen, wenn es denn ersetzbar und herstellbar ist

 

Mit mehr als 750 Teilnehmenden aus 65 Ländern ist die 10. Weltkonferenz des Ecosystem Services Partnership - ESP10 - die weltweit größte Konferenz in diesem Themenbereich. Als prominente Redner werden u.a. Dr. Klaus Töpfer (ehem. UNEP-Exekutivdirektor und ehem.  Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit), Prof. Dr. Robert Costanza (einer der „Urväter“ des Ökosystemleistungsansatzes; Australian State University), Dr. Christiane Paulus (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit), Anne Larigauderie (Executive IPBES Secretary) und Hans Bruyninckx  (Direktor der Europäischen Umweltagentur) bei der Konferenz erwartet, um ihre Perspektiven zu den vielfältigen Anwendungspotentialen des Ökosystemleistungs-Konzeptes für Wissenschaft, Politik und Gesellschaft darzulegen.

 

Insbesondere am letzten Tag der Konferenz geht es um die Entwicklung von nachhaltigen Zukunftsstrategien. Hierfür wurde u.a. eine Vertreterin der „Fridays For Future“-Bewegung eingeladen, um an einer Podiumsdiskussion teilzunehmen.

 

Das Thema Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz zieht sich wie ein roter Faden durch die Organisation und Durchführung der Konferenz. Durch das freiwillige Engagement der Teilnehmenden wurden deshalb 31 MoorFutures beim Gelliner Bruch stillgelegt und somit 31 t CO2 kompensiert. Vielen Dank an alle Teilnehmenden!

Den Eintrag im Stilllegungsregister des MoorFutures-Projekt Gelliner Bruch finden Sie hier.


Weitere Informationen zum Ecosystem Services Partnership finden Sie hier.

Weitere Informationen zum ESP 10 finden Sie hier.


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