Wie funktioniert es?

Auf der Basis einer Recherche zu potentiellen Projekten und einer ersten Einschätzung des Reduktionspotentials wird ein Projektpool erarbeitet. Für diese Projekte werden die relevanten Informationen in einem Steckbrief zusammengefasst. Aktuelle Angebote finden Sie unter der Rubrik Projekte.

Aus diesem Pool können Sie das für Sie passende Projekt auswählen und entsprechend Ihrem Kompensationswunsch die jeweilige Anzahl MoorFutures erwerben. Gern können Sie auch alle MoorFutures für ein Projekt erwerben und sozusagen exklusiv alle positiven Effekte des Projektes für sich anrechnen.

Haben Sie sich für den Kauf von MoorFutures entschieden, wird ein entsprechender Vertrag geschlossen. Auf dieser Grundlage zahlen Sie den jeweils vereinbarten Betrag zweckgebunden in den Moorfonds, der von der Stiftung für Umwelt- und Naturschutz geführt wird.

Die von Ihnen erworbenen MoorFutures werden registriert, so dass eine weitere Veräußerung der Treibhausgaseinsparung ausgeschlossen ist. Zum Nachweis der Stilllegung der Emissionen für den jeweiligen Investor wird ein Register durch das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern geführt.

Über die von Ihnen erworbenen MoorFutures wird Ihnen ein entsprechendes Zertifikat ausgestellt.

Aus den im Moorfonds vereinnahmten Mittel werden die Projekte vollumfänglich finanziert. Dies betrifft zum Beispiel die Planung, das wasserrechtliche Genehmigungsverfahren, die Entschädigungsleistungen der Flächeneigentümer und Flächennutzer sowie die bauliche Umsetzung.

Als Projektträger fungiert die Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern, die fachlich durch das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern begleitet wird. Beide Einrichtungen verfügen über langjährige Erfahrungen bei der Planung und Umsetzung derartiger Projekte.

Wie bereits bei den bisher in Mecklenburg-Vorpommern umgesetzten Moorschutzprojekten gilt auch hier die oberste bereits im Konzept zum Schutz und zur Nutzung der Moore in Mecklenburg-Vorpommern aufgestellte Prämisse des Freiwilligkeitsprinzips. Das bedeutet, dass alle Projekte im Einklang mit den betroffenen Eigentümern und den Flächennutzern umgesetzt werden.

Garant für die Dauerhaftigkeit der jeweiligen Projekte und damit für die von Ihnen erworbenen Zertifikate ist zum einen die Durchführung von wasserrechtlichen Genehmigungsverfahren – häufig in Form eines Planfeststellungsbeschlusses. Im Zuge dessen werden die erforderlichen Wasserstände grundbuchlich gesichert. Zudem werden in einigen Fällen die Projektflächen zu Gunsten der Stiftung für Umwelt und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern erworben.

Zur Absicherung der von Ihnen über MoorFutures erworbenen einzusparenden Treibhausgasmengen findet ein wissenschaftlich begleitetes Monitoring der Projekte statt.