Das Emissionsminderungspotenzial an einem Beispiel

Anhand des im Rahmen des Moorschutzprogramms Mecklenburg-Vorpommern renaturierten Niedermoorpolders "Große Rosin" wird das Einsparpotential an Emissionen durch gezielte Wiedervernässungsmaßnahmen dargestellt.

Mit ca. 840 Hektar zählt der Niedermoorpolder "Große Rosin" zu den größten Wiedervernässungsprojekten in Mecklenburg-Vorpommern. Inmitten des Landkreises Demmin, in unmittelbarer Nähe zum Kummerower See, hat sich das Gebiet bereits wenige Jahre nach der Wiedervernässung zu einem bedeutenden Lebensraum für seltene bzw. ausgestorben geglaubte Vogelarten, wie Weißflügel-Seeschwalben und Zwergrallen, entwickelt. Neben See- und Fischadlern, die täglich dort auf Nahrungssuche sind, nutzen mehr als 1.000 Kraniche das revitalisierte Moor als Schlafplatz. Auch die Vegetation hat sich stark gewandelt. So haben sich viele für Feuchtgebiete typische Arten angesiedelt und ermöglichen künftiges Moorwachstum.

 

 

   Daten und Fakten zu diesem Projekt:

 

 

   Fläche

840 Hektar (ha)

   Emissionen vor der Wiedervernässung

ca. 24 Tonnen CO2-Äquivalente pro ha und Jahr

   Emissionen nach der Wiedervernässung

ca. 10 Tonnen CO2-Äquivalente pro ha und Jahr

   Einsparung

 

ca. 14 Tonnen CO2-Äquivalente pro ha und Jahr

 

   Gesamteinsparung der Projektfläche

ca. 11.760 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr