Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung investiert 32.585 Euro in MoorFutures

 

Das Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ GmbH) wird zur freiwilligen Verbesserung der eigenen Treibhausgasbilanz 931 MoorFutures im Gesamtwert von 32.585 Euro kaufen. Sie sollen zur Kompensation der bei Flugreisen aufgetretenen Emissionen eingesetzt werden.

 

"Ich freue mich sehr, dass sich mit dem Helmholtz-Zentrum ein sehr prominenter Investor für unsere MoorFutures interessiert!" sagte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Dr. Till Backhaus. "Ich sehe darin auch eine weitere Bestätigung, dass die MoorFutures einer genauen wissenschaftlichen Betrachtung standhalten, schließlich handelt es sich bei dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung um eines der renommiertesten Institute Deutschlands."

 

Ein effektiver Klimaschutz müsse die Bereiche Landnutzung und Landnutzungsänderungen mit berücksichtigen. In Mecklenburg-Vorpommern sind die Emissionen aus trocken gelegten Mooren die größte Einzelquelle klimarelevanter Gase. Die MoorFutures sind Kohlenstoffzertifikate, die der Finanzierung von Klima- und Naturschutzmaßnahmen dienen und zugleich attraktive Investitionsmöglichkeiten bieten. Entwickelt vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern und der Universität Greifswald, werden sie seit 2011 auf dem freiwilligen Kohlenstoffmarkt angeboten. Ein MoorFutures steht für die Vermeidung von einer Tonne Kohlendioxidäquivalent.

 

Dr. Backhaus: "Es ist mir sehr wichtig, Instrumente wie die MoorFutures oder auch die Waldaktie zu entwickeln, die diese Bereiche auch für weiteres Kapital öffnen. Wir konnten bislang etwa 9.500 MoorFutures verkaufen und somit zusätzlich fast 350.000 Euro für den Moorschutz mobilisieren."