DVD- und Blu-ray "Magie der Moore" klimafreundlich produziert

Die Produzenten (nautilusfilm/polyband Medien) des Naturfilms „Magie der Moore“ haben sich entschieden, die bei der DVD- und Blu-ray-Produktion entstandenen CO2 Emissionen mit den MoorFutures® - Kohlenstoffzertifikaten zu kompensieren und einen aktiven Beitrag zum Moor- und Klimaschutz zu leisten. Ab 26. Februar 2016 werden die klimafreundlich produzierten DVD- und Blu-ray-Box zum Film „Magie der Moore“ im Handel erhältlich sein.

Pressemitteilung Polyband Medien GmbH
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Titelthema: forum Nachhaltig Wirtschaften

Das reichweitenstärkste Nachhaltigkeitsmagazin für Politik, Wirtschaft, Non-Profit-Organisationen und Gesellschaft im deutschsprachigen Raum macht im internationalen Jahr des Bodens die MoorFutures zum Titelthema. Wir stellen Ihnen den Artikel hier zur Verfügung.

Magie der Moore

Spinnen bauen ihre filigranen Netze in der Moorlandschaft. © nautilusfilm / polyband Medien

Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten: Seine Anziehungskraft und dunklen Mythen lassen uns erschauern, die Pracht seiner Artenvielfalt staunen. In MAGIE DER MOORE lenkt der renommierte Naturfilmer Jan Haft („Das grüne Wunder – Unser Wald“) den Blick auf eines unserer wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller spannender Gegensätze. Neben Wölfen, die durch weiße Wollgrasbüschel ziehen, Kranichen, die im Bruchwald ihre Jungen füttern oder anmutig tanzenden Kreuzottern, erleben wir  fleischfressende Sonnentau-Pflanzen und zierliche Moospflanzen, deren Sporen krachend explodieren. Ein filigranes Kunstwerk, das von der Natur in Jahrtausenden geschaffen wurde und das wir erst allmählich beginnen zu erforschen, zu verstehen – und zu bewahren.

 

Tipp: In den Berliner Kinos Filmtheater Friedrichshain, Kant-Kinos und Passage sowie im Potsdamer Thalia-Kino ist der MoorFutures-Kurzfilm vor dem Dokumentarfilm zu sehen!

 

Hier finden Sie alle Informationen zu dem Film: http://www.magiedermoore-derfilm.de/index.html

MoorFutures-Emissionsrechner

Die MoorFutures-Partner in Schleswig-Holstein und Brandenburg bieten ab sofort Privatpersonen, Unternehmen und Veranstaltern die Möglichkeit Ihre Treibhausgasbilanz mit Klimarechnern von KlimAktiv selbst zu berechnen. Hier finden Interessenten viele Anregungen und Tipps, um Emissionen zu vermeiden bzw. zu verringern. Die nicht vermeidbaren Emissionen können dann ganz unkompliziert mit MoorFutures-CO2-Zertifikaten ausgeglichen werden.

Im Doppelpack für Klima und Natur – Umweltminister Robert Habeck besucht MoorFutures Baustelle im Stiftungsland Königsmoor

Dem bedrohten Lebensraum Hochmoor helfen und gleichzeitig seinen CO2-Fußabdruck ausgleichen: das ist jetzt auch in Schleswig-Holstein möglich. Mit jedem der 40.000 MoorFutures®, die durch die Wiedervernässung von rund 68 Hektar im Königsmoor in der Gemeinde Christiansholm, Kreis Rendsburg-Eckernförde, entstehen, wird eine Tonne CO2 festgelegt.

 

Umweltminister Robert Habeck, Schirmherr der Klimaschutzaktion, lässt sich heute, am Montag, 13. April, von Sandra Redmann, ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und Ute Ojowski, Geschäftsführerin der Ausgleichsagentur, die Renaturierung des ehemaligen Hochmoores zeigen.

„Moore sind weltweit unsere größten Kohlenstoffspeicher“, weiß Umweltminister Habeck, „im ehemals moorreichen Schleswig-Holstein haben wir also einen wichtigen Schlüssel in der Hand, um einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele zu leisten. Der Clou der MoorFutures® ist, jeder kann mitmachen – und das direkt vor unserer Haustür.“

 

Die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein GmbH – eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stiftung Naturschutz – hat die Baumaßnahmen auf Flächen der Stiftung Naturschutz vorfinanziert. „Wir bieten mit dem Verkauf der freiwilligen Klimaschutzzertifikate, den MoorFutures®, Privatpersonen und Unternehmen an, ihren CO2-Verbrauch zu kompensieren und gleichzeitig hier Zuhause in Schleswig-Holsteins ein Zeichen für den Erhalt seltener Arten zu setzen“, erklärt Ojowski.

 

Dafür wurden im ersten Bauabschnitt im Königsmoor 2030 Meter Wälle gebaut, Drainagen entfernt und Gräben durch Verfüllen angestaut. So bleibt das Niederschlagswasser auf der Fläche und sorgt für Klimaschutz: Durch das angestaute Wasser wird die Torfzersetzung langfristig gestoppt und es gelangen weniger Treibhausgase in die Atmosphäre. Zunächst  entwickeln sich Seggenriede und Röhrichte, am Ende entsteht wieder ein lebendes Moor. „Wachtelkönig, Tüpfelsumpfhuhn und Wollgrass stehen schon in den Startlöchern“, freut sich Redmann und ergänzt, „mit den MoorFutures® kann jeder Verantwortung übernehmen, für sich und für die heimische Natur.“  

 

MoorFutures® waren bei ihrer Einführung 2012 in Mecklenburg-Vorpommern weltweit die ersten Kohlenstoffzertifikate für Wiedervernässung von Mooren. Ein MoorFutures® entspricht dem Einsparungspotenzial von einer Tonne CO2, das für einen Zeitraum von 50 Jahren nicht in die Atmosphäre gelangt. Die Ausgleichsagentur Schleswig-Holstein GmbH hat das Moorschutzprojekt zum Mitmachen nach Schleswig-Holstein geholt.

 

Interessierte Privatpersonen und Unternehmen, die MoorFutures® erwerben wollen, können sich unter www.ausgleichsagentur.de informieren oder sich unter 0431 210 90 78 telefonisch melden.

 

 

Verantwortlich für diesen Pressetext:

Angela Fuß, Thomas Voigt, Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein

Eschenbrook 4, 24113 Molfsee, Tel.: 0431/210 90-24 /-22

E-Mail: info@sn-sh.de, www.stiftungsland.de

 

Zum weiterlesen: Kieler Nachrichten

Jochen Flasbarth zählt Moorrenaturierungen zu den besonders günstigen Klimaschutzmaßnahmen

In einer Pressemitteilung der Bundesregierung vom 02. April 2015 würdigt Flasbarth die zentrale Bedeutung intakter Moore für den Schutz des Klimas. Obwohl Moore nur drei Prozent der Erdoberfläche bedecken, speichern sie rund 30 Prozent des erdgebundenen Kohlenstoffs. Damit wirken sie dem Klimawandel entgegen.

 

"Jedes Hektar geschütztes Moor spart jährlich rund neun Tonnen CO2 ein, knapp so viel, wie jeder von uns im Durchschnitt pro Jahr verursacht", erklärt der WWF-Naturschutzexperte Michael Zika.

 

Die Studie "Naturkapital und Klimapolitik" vergleicht die gesellschaftlichen Kosten und die Summe öffentlicher Fördergelder für verschiedene Landnutzungen auf Moorböden. Danach sind die volkswirtschaftlichen Kosten des Ackerbaus auf entwässerten Moorböden um ein Vielfaches höher als die privaten Gewinne.

 

Laut Pressemitteilung liegen die Kosten für die Wiedervernässung zwischen 40 und 110 Euro pro Tonne CO2. Damit gehören Moorrenaturierungen zu den besonders günstigen Klimaschutzmaßnahmen, betont auch Flasbarth.

 

Die Pressemitteilung der Bundesregierung finden sie hier.

MoorFutures als Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet

Pressemitteilung Nr. 56/15 - 18.02.2015 - LU-Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

 

Die in Mecklenburg-Vorpommern entwickelten MoorFutures erhalten erneut eine hochrangige Auszeichnung: Sie werden bereits zum zweiten Mal als offizielles UN-Dekade-Projekt im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde, geehrt.

 

Mit der Weiterentwicklung des MoorFutures Standards zum MoorFutures 2.0 wurde die Quantifizierung weiterer Ökosystemleistungen wiedervernässter Moore ermöglicht. Neben der Emissionsreduzierung wird durch die Wiedervernässung ein wertvoller Beitrag zur Erhöhung der moortypischen Biodiversität geleistet und damit dem weltweiten Verlust der Biodiversität entgegengewirkt. In unterschiedlich vernässten Bereichen entstehen neue artenreiche Moor- und Feuchtbiotope, wichtige Lebensräume zahlreicher gefährdeter Pflanzen- und Tierarten. Weitere positive Effekte sind Wasserqualitätsverbesserung, Hochwasserrückhalt, Grundwasseranreicherung, Verdunstungskühlung sowie Aufwertung des Landschaftsbildes.

 

Die Entwicklung der MoorFutures 2.0 und insbesondere die damit verbundene Darstellung der positiven Auswirkung von Moorwiedervernässungen auf die biologische Vielfalt eröffnete die Möglichkeit zur Wiederauszeichnung als UN-Dekade-Projekt. „Ich freue mich, dass damit die Leistung der Moore erneut anerkannt wird. Die Auszeichnung im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt unterstreicht ausdrücklich, dass Moorschutz, Klimaschutz und biologische Vielfalt untrennbar miteinander verbunden sind“, sagte Umweltminister Dr. Till Backhaus.

 

Die MoorFutures wurden ursprünglich als Klimaschutzzertifikat für den freiwilligen Kohlenstoffmarkt entwickelt, ein MoorFutures steht für die Emissionsverminderung von einer Tonne Kohlendioxidäquivalent. Inzwischen haben sich auch die Länder Brandenburg und Schleswig-Holstein dem MoorFutures Standard angeschlossen und vertraglich das Recht gesichert, die geschützte Marke „MoorFutures“ für eigene Moorschutzprojekte zu verwenden.

 

Die MoorFutures wurden bereits im Wettbewerb "Land der Ideen" ausgezeichnet und in der Kategorie Umwelt als Bundessieger nominiert.

Mehr Informationen unter www.moorfutures.de und www.un-dekade-biologische-vielfalt.de.

 

Zur Pressemitteilung

Klimaschutzprojekt in Cremlingen

Klimaschutz lebt von der Beteiligung aller – SPD/Grüne unterstützen Klimaschutzprojekt

Vertreter der Gruppe SPD/Grüne mit dem „MoorFuture“

Im Rahmen der Ratsarbeit hat sich die Gruppe SPD/Grüne in der Gemeinde Cremlingen auch dem Klimaschutz verschrieben. So ist die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden seit den letzten Kommunalwahlen fester Bestandteil ihrer Politik. Die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde wird zurzeit auf den Weg gebracht. Daneben wird kontinuierlich das Radverkehrskonzept umgesetzt, so dass es für die Bürgerinnen und Bürger zunehmend attraktiver wird, das Fahrrad dem Auto vorzuziehen. Alle diese Maßnahmen leisten einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausemissionen.

 

Zum Ausgleich der angefallenen Emissionen durch Autofahrten aufgrund ihrer Ratstätigkeit erwarb die Gruppe SPD/Grüne nun ein „MoorFuture“ aus privaten Mitteln.

 

Im Torf von Mooren werden große Mengen an Kohlendioxid gespeichert. Wieviel CO2 gespeichert wird, hängt insbesondere vom Wasserstand im Moor ab. Deshalb wurden in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein Projekte zur Wiedervernässung von Mooren initiiert (www.moorfutures.de), an denen sich Unternehmen, aber auch einzelne Personen durch den Erwerb von MoorFutures beteiligen können.

 

Darüber hinaus schaffen bzw. erhalten wiedervernässte Moore Lebensräume für seltene und gefährdete Pflanzen und Tiere. „Wir möchten durch diese mehr als symbolische Maßnahme die Bürgerinnen und Bürger anregen, sich einmal mit den selbst verursachten CO2-Emissionen auseinanderzusetzen. Im Internet finden sich hierzu vielerlei Möglichkeiten, die eigenen Emissionen zu ermitteln. Wenn daraus die Erkenntnis reift, Energie einzusparen, beziehungsweise Emissionen zu vermeiden, haben wir schon viel gewonnen. Zudem schont dies häufig den eigenen Geldbeutel. Die Kompensation der – im Moment noch – unvermeidlichen Emissionen z.B. durch MoorFutures ist dann das Sahnehäubchen.“ erklärt der Initiator der Aktion, Wilfried Ottersberg.

 

Quelle: http://www.cremlingen-online.de/klimaschutzprojekt-in-cremlingen/

Verantwortlich für diesen Pressetext: Nicola Kabel | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume | Mercatorstr. 3, 24106 Kiel | Telefon 0431 988-7201 | Telefax 0431 988-7137 | E-Mail: pressestelle@melur.landsh.de | Presseinformationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter http://www.schleswig-holstein.de |
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